Vortrag beim Fachkräfte Forum der IHK Schwaben

Vor einigen Tagen war ich von der Industrie und Handelskammer Schwaben in Augsburg geladen, um zum Thema Digitale Transformation und den Herausforderungen der Disruption zu sprechen.

Full House beim Tag für Fachkräfte in Augsburg

Michael Brecht in Augsburg Bildautor: PEP-Fotografie Peter Fastl
Michael Brecht in Augsburg Fachkräfte Tag Bildautor: PEP-Fotografie Peter Fastl

Vor ca. 120 Fachkräften aus dem meist mittelständisch besetzten Plenum sprach ich zu den Effekten, die die digitale Transformation und vor allem die Disruptoren für eben diese Mittelständler haben werden. In der lebhaften Diskussion ließen sich schnell die Unsicherheiten erkennen, die vielfach auf Seiten der schwäbischen Mittelständler existieren.

Im Laufe des Tages gab ich dann dem Medium der Bayerisch Schwäbischen Wirtschaft ein Interview, dessen Inhalte hier unter der Überschrift ‘Fit for Fortschritt’, Digital ist Chefsache, aufgeführt sind.

Der Wirtschaftsstandort Schwaben steht vor großen Herausforderungen

Der Wirtschaftsstandort Schwaben mit seinem Zentrum Augsburg mit seinen vielen schwäbischen ‘Hidden Champions’ steht vor enormen Herausforderungen im Rahmen der digitalen Transformation. Der Standort Schwaben hat sich in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren zwar einerseits zu einem richtig erfolg-versprechenden Powerhouse voller Fachkräfte im Süden Deutschlands entwickelt, aber es fehlt derzeit ein klares Profil für die kommenden 10 Jahre, so wie es etwa München oder Berlin an den Tag legen.

Michael Brecht spricht über Digitale Innovation Bildautor: PEP-Fotografie Peter Fastl
Michael Brecht spricht über Digitale Innovation
Bildautor: PEP-Fotografie Peter Fastl

Ein klares Plus stellen die hohe Lebensqualität mit der Nähe zum Allgäu, die im Vergleich zu benachbarten Großstädten wie München oder Stuttgart attraktiven Mieten und Lebenshaltungskosten dar. Zusätzlich gibt es dank der Universitäten und Hochschulen eine ausgezeichnete Basis für die Ausbildung der Fachkräfte, aber dennoch fehlt den Schwaben, so scheint es, der Mut zu Neuem.

Selbst bei längerem Nachforschen kommt man in Schwaben auf vielleicht 3-4 ‘ordentliche’ Startups, die diesen Namen auch im deutschlandweiten Vergleich verdienen. Boxcryptor oder auch Baramundi fallen einem zunächst ein, der 3-D-Drucker Experte Voxeljet ist ja selbst als Startup kaum noch zu bezeichnen.

Ich denke, dass ich mich mit diesem Thema in den nächsten Wochen intensiver auseinandersetzen werde. Wie können der deutsche Mittelstand und die grossen Unternehmen im Lande von Innovationskraft der Disruptoren und weiteren Startups profitieren. Sowohl für die innovativen Jung-spunde, als auch für die tradierten Player ein richtig spannendes Thema.

Besten Gruß
Michael Brecht

 

 

 

 

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Ich arbeite als Partner der InnovationFactory in Bayern an der Vernetzung digitaler Player vom Startup bis zum Großunternehmen. Mein besonderes Interesse gehört der eMobilität, denn ich bin von der Entwicklung marktgerechter Elektroautos fasziniert.