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Von Smart Homes zu Smart Cities – digitale Transformation in Städten

Die Digitalisierung hat ja inzwischen sämtliche Bereiche unseres Alltags erreicht. Glaubt man den Wissenschaftlern der ETH Zürich und der Singapore National Research Foundation (NRF), so sind Smart Cities das nächste große Ding. Beide Institutionen arbeiten bereits seit 2010 in einem gemeinsamen Projekt an der Erforschung der intelligenten Stadt – und das wird auch Zeit.

Nur mit Smart Cities bewältigen wir den Ansturm auf die Städte

So werden im Jahr 2050 geschätzte 6 Milliarden Menschen in Städten leben. Das sind ca. 70 Prozent der Bevölkerung. Neben den beiden oben genannten Institutionen arbeiten die schlausten Köpfe bei Google, Microsoft und Co. an digitalen Innovationen für eben diese Städte. Es geht darum, den urbanen Ansturm zu bewältigen. Mit Hilfe digitaler Services sollen diese Räume sicherer, gesünder und somit lebenswerter gemacht werden.

In Singapur entwickelt man dafür ein möglichst Massstab-getreues 3D-Modell des Insel- und Stadtstaates. Es geht darum, einen gewissen Ist-Zustand zu definieren und auf dessen Basis zukünftige Entwicklungen besser modellieren zu können. Dabei spielen viele Elemente eine Rolle. Der heutige Ressourcen Verbrauch, der Verkehr, die Umwelteinflüsse und vieles mehr.

Bereits heute kann man sich durch die 3D-Projektion bewegen, obwohl die jetzige Version noch nicht vollendet ist. Bis 2020 werden die beiden Projektträger das digitale Modell weiter verfeinern und vor allem die Simulationen für zukünftiges Wachstum perfektionieren.

Smart Cities sind mehr als nur alle Smart Homes zusammen genommen

Smart Cities, das ist so viel mehr als eine kombinierte Version von vielen Smart Homes. In diesen intelligenten Home-Anwendungen werden vor allem einzelne Produkte digital angesprochen. Das Gros der Hersteller von vernetzten Geräten hat heute vor allem ein Ziel: die eigenen Produkte zu verkaufen.

Die intelligente Steuerung für die Rolladen an den Fenstern. Die Multifunktional-Küchenhilfe von Vorwerk oder der intelligente Rasenmäher von AL-KO. Meine Heizung, die auf Befehl meiner App das Apartment vorwärmt oder kühlt. Das sind in der Regel alles digitale Einheiten, die nicht miteinander kommunizieren und somit nicht miteinander arbeiten. Hier fehlt (noch) die Integration, der Blick fürs Ganze. Und genau das brauchen wir aber, wenn wir den Schritt weiter gehen wollen, den Schritt zur intelligenten Stadt, den Smart Cities.

Smartness in den Städten ist eine Mammutaufgabe

Wir stellen also schon bei den Smart Homes echte Herausforderungen im Rahmen der ‚Smartness‘ fest. Was bedeutet dann aber die digitale Transformation für Städte? Die Smart Cities sind, wie ETH und die Singapurer NRF behaupten, tatsächlich das nächste große Ding.

Und genau deshalb starte ich hier eine Reihe an Posts zu diesem Thema. Wo stehen wir mit den Smart Cities heute und wo sind die spannenden, funktionierenden Themen? Welche Städte sind dafür echte Vorreiter, und wie können die lokalen Entscheider diese Prozesse mit gestalten? We’ll keep you posted.

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admin

Ich arbeite als Partner der InnovationFactory in Bayern an der Vernetzung digitaler Player vom Startup bis zum Großunternehmen. Mein besonderes Interesse gehört der eMobilität, denn ich bin von der Entwicklung marktgerechter Elektroautos fasziniert.