poolynk – der digitale Palettenschein

Ich präsentiere heute als drittes Jungunternehmen in meiner Serie zu Logistik Startups poolynk. Die poolynk GmbH bietet mit ihrem Portal “poolynk” einen digitalen Palettenschein, wir schauen in diesem Beitrag genauer hin.

Die Problemstellung: der manuelle Palettenschein

Die Situation ist in den meisten Unternehmen, die mit Paletten arbeiten, bekannt. “Schon wieder stehen zu wenig Behälter oder Paletten im Warenausgang zur Verfügung. Dabei haben wir doch gerade für viel Geld neue Lademittel beschafft. Kein Wunder, denn Studien zufolge kommen von 100 verschickten Mehrweg-Ladungsträgern im Schnitt nur 95 zurück. Wo liegt der Fehler?”

Für die Dokumentation und Verwaltung der Aussenstände kommt meist ein Papierbeleg – aka Palettenschein – zum Einsatz, der manuell in die Lademittelverwaltung in Excel oder das ERP-/TMS-/WMS-System zu erfassen ist. Hierzu muss er aber zuerst einmal im Büro ankommen; die erste Hürde. Dann muss er auch noch lesbar und zuzuordnen sein; die zweite Hürde. Zeitaufwändig, fehleranfällig, nicht abstimmbar mit den Salden der Partner in der Lieferkette und damit völlig ungeeignet für eine Nachverfolgung der Aussensalden in Echtzeit. Kein Wunder, dass mit diesem Prozess keine Transparenz zu erzielen ist.

Logistik Startup poolynk präsentiert den digitalen Palettenschein

Der klassische Palettenschein ist ein Relikt aus dem Zeitalter der Postkutschen und der Anfänge der industriellen Revolution. Die poolynk GmbH bietet mit seinem Portal “poolynk” einen digitalen Palettenschein zur unternehmensübergreifenden Dokumentation von Tauschvorgängen mit Paletten und Behältern an.

Die mobile App verschafft Transparenz in Echtzeit

Über die Erfassung der Informationen mit der mobilen App (verfügbar für Android und iOS) schaffen Fahrer und Lagermitarbeiter in Echtzeit Transparenz über die Aussenstände Ihrer Lademittel. Diesen Prozess kennen wir von der Übergabe von Paketsendungen an der Haustür durch den Paketfahrer. Die erfassten Informationen werden in Echtzeit in der MS Azure Cloud gesichert oder bei mangelhafter Verbindung im Cache gehalten und zu einem späteren Zeitpunkt automatisch übernommen. Über unser Webportal sehen Sie dann im Büro die Bewegungen und Salden, werten die Informationen aus oder übernehmen diese über Schnittstellen in Ihre weiterführenden Systeme.

Kostensenkung dank transparenter Lieferketten

So sparen Sie in Ihrem Lademittelmanagement bis zu 50% der Kosten für Administration der Tauschvorgänge sowie den Ersatz verlorener Ladungsträger. Das bedeutet für einen mittelständischen Frachtführer schnell bis zu 50.000 Euro – pro Jahr! Unsere Nutzer sind hauptsächlich Versender und Transporteure, wir stehen aber grundsätzlich allen Beteiligten von Lieferketten zur Verfügung, wobei die Teilnahme aller Partner nicht die Voraussetzung zur Nutzung des Systems ist. Sie können die Papierbelege von Partnern, die das System noch nicht nutzen, über die Fotofunktion einbinden und verfügen damit über eine komplette, digitale Übersicht.

Software as a Service – poolynk

Der digitale Palettenschein von poolynk steht Ihnen als „Software as a Service“ zur Verfügung und erfordert keine komplizierte Implementierung. Melden Sie sich noch heute an und lassen sich während des dreimonatigen kostenfreien Test überzeugen! Gern unterstützen wir Sie während dieser Phase bei der Transformation Ihrer Prozesse mit unserem Know-How. Wenn Sie die Vorteile anschließend weiter nutzen wollen berechnen wir Ihnen je Ladungsträgerbuchung 1/4 Cent, solange Sie das System einsetzen. Bei 100.000 Paletten sind das gerade mal 250 Euro.

Bildrechte: poolynk – Spreadsheet Marketing Budget Report File Concept

Hintergrundinformationen zum Logistik Startup poolynk

Die poolynk GmbH aus Bad Pyrmont wurde im Oktober 2016 von Stephan Collisi, Dr. Helge Plehn und Martin Nether (mittlerweile ausgeschieden) gegründet. Wir kommen gemeinsam auf über 50 Jahre Erfahrung bei internationalen Anbietern von Pooling-Systemen bzw. agiler Softwareentwicklung und kennen die Herausforderungen aus der Praxis sehr genau. Unterstützt werden wir von drei Investoren, die uns teilweise auch im Beirat, neben weiteren Branchenkennern, mit ihrer Expertise zur Seite stehen. 

Die Wirtschaftswoche hat uns im August 2017 als Startup der Woche vorgestellt. In vielen Presseveröffentlichungen, Onlinemarketing Kampagnen und auf Veranstaltungen haben uns seither international bekannt gemacht, bis wir uns 2019 mit weiteren Startups zur Gruppe der „Supplytechs“ zusammengeschlossen haben, die gemeinsam digitale Lösungen im Bereich Procurement und Supply Chain Management bei Corporates positioniert. Seit Januar 2020 sind wir Teil des „Startport-Accelerator“ Programms in Duisburg.

Sie haben die ersten beiden Berichte aus unserer Serie zu jungen Logistik Startups verpasst? Kein Problem, hier sind die Links zu den ersten beiden Posts:

ForkOn – Flottenmanagement für Gabelstapler

Limbiq – Track & Trace Lösung für Logistiker